Octavius

10.06.95 - 17.06.95

 

 

Die Idee

Die Idee entstand während der Nachlese einer Segeltour mit der Grönland. Mehrere Segeltouren mit unangenehmen Wetter waren genug, also warum nicht einmal Sonne statt Wasser von oben.

 

 

 

 

Die Vorbereitung

Grundlage jeder guten Törnplanung sind ordentliche Unterlagen, in denen für jeden Teilnehmer ersichtlich Aufgaben, Ziele und Zeiten genau festgelegt werden. Nichts ist bei einem Törn schlimmer als Chaos in der Buchhaltung oder nicht klipp und klar festgelegte Aufgaben. Das Muster einen vorbildlichen Teilnehmerliste sehen Sie hier. Für Ihre nächste Törnplanung kann die Liste als Vorbild dienen, download erwünscht.  

 

 

 

 

Aufgaben und Termine werden festgelegt

Es ist wieder einmal soweit, Die Crew ist vollständig, ein Schiff in Aussicht und der Termin steht auch. Kalispera oder Merhabe lautet je nach Hafen die Begrüßung, OUZO oder Raki das Getränk.

Zur Erholung und um  ( hoffentlich ) dem schlechten Wetter zu entgehen geht es vom 10.06.95 bis zum 17.06.95 in die Türkei und nach Griechenland. Obwohl wir Vollverpflegung an Bord haben sollte unsere Tourenplanung vorsehen, pro Tag, vorzugsweise ab 19.00 Uhr, eine Taverne in Sicht zu haben. Ein Landgang gegen Abend incl. OUZO oder Raki und frisch gezapftem Bier hilft lt. Klabautermannhandbuch Seite 324 gegen Seekrankheit. Der letzte Satz war nur für Raimund gedacht. Der Rest der Crew ist, wie die Erfahrung zeigt, "trocken".   

 

Zugesagt haben:

Rolf achtet auf Raimund
Raimund wird Seekrank
Wolfgang Contenance
Dieter Wetter
Norbert sorgt für den Sherry
Bernd unterstützt Norbert / Salzstangen
Volker Zigarillos
Sigi Geschichten von Kuttel Daddeldu
Manfred der Mann mit der Mütze
Michael Tickets und Aspirin
Bacardi Hans zahlt die Zeche
Werner bewahrt die Ruhe

 

Damit nicht wie auf dem letzten Törn einem Mitsegler Kielholen angedroht wird, ist Norbert für den Sherry zuständig. Bei einem Tiefgang von knapp zwei Metern hat er gute Chancen, im Fall von Skorbut hervorgerufen durch Sherrymangel das Kielholen zu überleben.

 

Zur Ausstattung

Niemals sollte die Koje zu bequem oder zu gemütlich sein. Eine Hängematte genügt vollkommen. Jeglicher Luxus macht die Crew nur träge und faul. Logischerweise ist es einfacher ein Crewmitglied zur Wache aus einer Hängematte zu bekommen als aus einem gut gepolsterten Bett. Die folgenden Bilder zeigen einen normalen Standard, der aber dann auch mit Rücksicht auf das Wohlbefinden der Crew nicht weiter unterschritten werden sollte. Weiter Fragen zur Mindestausstattung  bitte an die Seeberufsgenossenschaft die auch Fragen zur " Billigflagge " beantwortet.

 

   

Noch ein wichtiger Punkt 

Nachdem ich auf dieser Tour Manfred erlebt habe glaube ich an die Wiederauferstehung. Also nie einen Arzt vergessen.

 

 

 

Die Bilder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

bitte ab jetzt die Ehefrauen nicht mitlesen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Nachlese,

so schlimm wie erst vermutet können wir nicht gewesen sein, sonst wäre folgendes sicherlich nicht gekommen.